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WordPress-Ladezeit in 3 Tagen halbieren — ohne Relaunch

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Konkrete Schritte aus echten KMU-Projekten. Welche Plugins, Fonts und Bilder meist die Bremse sind — und wie Sie sie loswerden.

Fast jeder Mittelständler, der uns ruft, hat eine Seite aus der WordPress-Welt. Ladezeiten von 3 bis 5 Sekunden, Cookie-Banner beim ersten Klick, 28 Plugins im Backend. Die gute Nachricht: in drei Tagen bekommen Sie 60 % davon geschenkt, ohne die Seite neu zu bauen.

1. Google Fonts lokal hosten

Die meisten WordPress-Themes laden Schriften direkt von fonts.googleapis.com. Das ist ein Datenschutz-Problem (LG München 2022) und ein Performance-Problem (extra DNS-Lookup, Render-Block).

Lösung: Fontsource installieren oder die .woff2 direkt in das Theme kopieren, und per @font-face mit font-display: swap einbinden. Zeitgewinn mobil: 200–500 ms.

2. Bilder konsequent auf AVIF konvertieren

AVIF komprimiert 40–60 % besser als JPEG bei gleicher Qualität. Jedes moderne Browser-Ziel unterstützt es. WordPress kann das per Plugin (ShortPixel, Imagify), oder Sie machen es einmalig per CLI:

# alle JPGs im uploads-Ordner zu AVIF konvertieren
find wp-content/uploads -name '*.jpg' -exec sh -c '
  avifenc --min 25 --max 35 "$1" "${1%.jpg}.avif"
' _ {} \;

Danach <picture>-Tags im Theme — oder ein Plugin, das das automatisiert.

3. Plugin-Diät

Öffnen Sie die Plugin-Liste. Jedes Plugin, das Sie seit 12 Monaten nicht angefasst haben, ist ein Kandidat zum Rauswurf. Unsere Faustregel: mehr als 10 aktive Plugins = Warnlampe.

Echtes Beispiel: Ein Maschinenbau-Kunde hatte 28 aktive Plugins. Wir haben 22 deaktiviert. Die Seite wurde 1,8 Sekunden schneller. Funktional fehlte nichts, was jemand vermisst hätte.

Das Ergebnis

Nach drei Tagen: Ladezeit unter 1,5 Sekunden, Cookie-Banner weg, Lighthouse-Score 85+. Festpreis dafür: 1.200 €. Kein Relaunch nötig.

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